Home
Sonntag, 5. September 2010, 19:28:05
Rasen Ballsport Leipzig - FC Rot-Weiß Erfurt II 22.05.2010 PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 0
SchlechtSehr gut 
Samstag, 22. Mai 2010
Rasen Ballsport Leipzig  4:1 (1:1)  FC Rot-Weiß Erfurt II
NOFV-Oberliga Süd, 22.05.2010   (730 Zuschauer)

Eigentlich darf man den Brausekickern keinerlei Beachtung schenken aber irgendwie wollte ich den Ground in Markranstädt dann schon mein eigen nennen und so wurde die letzte Chance genutzt um das Stadion am Bad in der Oberliga zu kreuzen. Ab der kommenden Saison findet der RasenBallsport bekanntlich im großen Zentralstadion in Leipzigs Innenstadt statt.
Der eigentliche Heimatverein SSV Markranstädt übertrug zur Saison 2009/2010 sein Startrecht in der Oberliga Nordost Süd auf den aus dem Boden gestampften Brauseverein des Ösi-Milliarders „Didi“ Mateschitz. Natürlich geschah dies nicht ohne einen gewissen Eigennutzen aber durch diese Abtretung des Spielrechts musste der Spielbetrieb des SSV für diese eine Spielzeit ruhen. In der kommenden Spielzeit startet die diesjährige zweite Mannschaft des Bullenvereins als erste Mannschaft des SSV Markranstädt in der Landesliga Sachsen. Zudem gehen auch die dritte und vierte Mannschaft wieder zurück an den SSV, dann als jeweils zweite und dritte Mannschaft.
Das heutige Spiel gegen die Zweitvertretung von Rot-Weiß Erfurt hatte eigentlich keinerlei Bedeutung mehr. Die Bullen waren schon vor Wochen aufgestiegen und auch die Zweite der Erfurter hatte weder nach oben noch nach unten Ambitionen so konnte man sich also auch dem Treiben abseits des Rasens widmen. Das sahen auch Teile der angereisten Erfurter Fanszene so und so blieben diese draußen und supporteten von dort ihr Team.
Rasen Ballsport Leipzig - FC Rot-Weiß Erfurt IIDas Stadion am Bad liegt, wie es der Name schon vermuten lässt, direkt hinter dem örtlichen Freibad. Kurioserweise ist das Stadion vom Schwimmbad nicht einmal durch einen Zaun oder ähnliches abgetrennt. Das einzige was einen an einem Sprung ins kühle Nass hindert war ein eigens gespanntes rot-weißes Flatterband. Das etwa 5.500 Zuschauer fassende Stadion wurde 2001 mit einer überdachten Sitzplatztribüne mit Platz für bis zu 500 Zuschauer ausgebaut. Auch sonst wirkt alles recht neu. Auf der Gegengeraden und in der Kurve am Haupteingang verteilten sich die meisten der etwas über 700 Zuschauer auf den vorhandenen Stehtraversen. Womit wir auch schon bei den Zuschauern wären. Schon am Eingang liefen uns diverse Unikate der Gattung „Party, Palmen, Fußball und ein Bier“ über den Weg. Die Ausstattung des gemeinen RasenBallsport-Fans reicht vom gesponserten Fanschal über das Bullenshirt bis zur Hörnermütze, die hier regen Zuspruch zu finden scheint. Waren die Leute auf der Tribünenseite eher am Meckern das es heute doch mindestens ein weiteres Schützenfest geben müsse so versuchten sich die Besucher der Gegengerade an der Aufgabe für Stimmung zu sorgen. Mehr als ein paar „Red Bull“ Anfeuerungsversuche kamen dabei allerdings nicht rum.
Vor dem Spiel gab es gleich mehrere Ehrungen. Erst wurde der Meisterpokal durch den Präsidenten des sächsischen Fußball-Verbandes an Kapitän Ingo Hertzsch überreicht. Nur um kurz darauf gleich reihenweise verdiente Spieler zu verabschieden. Klar dass die allesamt aus dem Vorgängerverein SSV Markranstädt stammten und nun nicht mehr ins Konzept passen. So bastelt man weiter an seiner Champions-League Mannschaft denn genau das ist das ausgegebene Ziel der nächsten Jahre, so steht es zumindest im heutigen Programmheft geschrieben. Auch die Fans auf der Gegengerade wurden vom Stadionsprecher ausdrücklich für ihre Abschiedschoreo gelobt. Allerdings fragte ich mich welche Choreo der Knabe wohl meinen könnte. Zu sehen war definitiv nur etwas Krepppapier welches an den Zaun geknotet worden war. Oder sollte da vielleicht noch das ganz große Feuerwerk abgeschossen werden? Wurde es natürlich nicht.
Beim Durchblättern des Programmheftes fiel mir ein Gesicht ganz besonders auf. Da hatten sich die Bullen einen ordentlichen Kader zusammengestellt nur um dann beim Physiotherapeuten zu sparen. Der Posten wurde mit dem in Braunschweig bestens bekannten Werner Kranz besetzt.
Fußballerisch wurde einem das geboten was man erwarten durfte. RasenBallsport dominierte den Gegner fast nach Belieben, versäumte es aber die nötigen Buden zu machen und so fingen Teile des arg verwöhnten Publikums schon frühzeitig an zu meckern. In der 18. Spielminute war es dann aber doch so weit. Im Anschluss an einen Freistoß gelang dem Ex-Bundesligaprofi Kläsener per Kopfstoß die 1:0 Führung. Wer nun aber dachte der Bann wäre endgültig gebrochen sah sich erst einmal getäuscht. Kurz vor der Pause nutzten die Gäste aus Erfurt eine Unachtsamkeit in der RasenBallsport-Abwehr zum überraschenden Ausgleich.
Nach dem Wechsel lösten die Gastgeber die Handbremse und zogen Tor um Tor davon. Am Ende stand ein völlig verdientes 4:1 auf der Anzeigetafel. Die Gäste konnten dabei noch heilfroh sein nicht völlig unter die Räder gekommen zu sein so eindeutig dominierte der designierte Regionalligaaufsteiger die Partie. Man wird sehen wohin die weitere Reise des Retortenvereins gehen wird. In der nächsten Saison werden sich die Wege der Rasenballer und unserer Eintracht kreuzen allerdings erst einmal die unserer Zweiten.
Mit dem Schlusspfiff wurde das Freibierbuffet im Schwimmbad eröffnet unsereins zog es allerdings direkt nach Hause.

Essen: Bratwurst 1,50 Leberkäse 1,50 Hacksteak 1,50 Steak 2,- (jeweils mit Brötchen)
Getränke: Bier 2,- Radler/Diesel 2,- Cola u. Co 1,50 Wasser 1,50 (jeweils 0,4l) RB 1,50 RB-Wodka 2,50

zu den Bildern
» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
< Zurück   Weiter >
deutschland-suedafrika_17

BTSV Spiele

BTSV - RW Ahlen
Sa 11.09.10 14:00
Eintracht-Stadion
 
Hertha BSC II - BTSV II
Fr 10.09.10 17:30
Amateurstadion
 

Umfragen

BTSV - RW Ahlen
 
 
 
 
 
t.one blue was designed 2006 by Karsten Oltrogge: www.tone.oltrogge.ws
Homepage of Karsten Oltrogge: www.oltrogge.ws